Mit Genehmigungsurkunde von 15. Dezember 1994 hat das Bayrische Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst, die von INFLA-Berlin, Verein der Deutschlandsammler e.V. ins Leben gerufene Stiftung als öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts genehmigt.
Möglich wurde die Errichtung dieser Stiftung durch die großzügige finanzielle Unterstützung von Herrn Ing. Gotwin Zenker. Jahrelang hat er seine Prüfeinnahmen in selbstloser Weise dem Verein zur Verfügung gestellt. Um das angesammelte Kapital auch für die Zukunft zu sichern und nicht den Wechselfällen des Lebens, im Besonderen des Vereinslebens, auszusetzen, hat der damalige Vorstand eine Satzung für diese Stiftung entworfen. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung wurde durch Mitgliederbeschluss diese Satzung angenommen und dem Vorstand die Genehmigung zur Errichtung der Stiftung gegeben.
Mit einem Stiftungskapital von DM 500.000 und der Genehmigung durch die Staatsregierung konnte die Stiftung ihre Tätigkeit aufnehmen. Mit den zur Verfügung stehenden bescheidenen Mitteln, das Stiftungskapital durfte nicht angegriffen werden, war in den ersten Jahren nur eine geringe Fördermöglichkeit für philatelistische Literatur gegeben. Dies änderte sich relativ schnell durch den Zulauf von Zinsen und Spenden, die nicht nur zu Förderungszwecken eingesetzt wurden, es wurde damit auch kontinuierlich das Stiftungskapital erhöht. Zuletzt wurde im Oktober 2001 auf der gemeinsamen Sitzung des Stiftungsvorstandes und des Stiftungsrates beschlossen, Teile der aufgelaufenen Zinsen dem Stiftungskapital zuzuführen. Damit erhöhte sich dieses zum Jahresende 2001 auf DM 690.000.
Seit einigen Jahren werden laufend philatelistische Objekte deutschsprachiger Literatur deutscher Sammelgebiete gefördert. Die dafür aufgewendeten Beträge liegen im 5 bis 6-stelligen DM-Bereich. Bestes Beispiel sind die Bände der INFLA-Bücherei, die zum Großteil aus Stiftungsmitteln finanziert werden. Aber auch andere Arbeitsgemeinschaften nutzen inzwischen die Fördermöglichkeiten, die ihnen die Gotwin-Zenker-Stiftung bietet.
Um weiterhin erfolgreich tätig sein zu können ist die Stiftung auch auf Spenden angewiesen, um die ganz herzlich gebeten wird. Sollten Sie sich in irgend einer Weise für philatelistische Literatur interessieren und diese fördern wollen, so lassen Sie doch der Stiftung eine Spende zukommen. Die Stiftung ist als gemeinnüzig anerkannt und kann dafür eine Spendenquittung ausstellen, die sie zusammen mit Ihrer Steuererklärung dem Finanzamt vorlegen können. Sie sparen dadurch nicht nur Steuern, sondern helfen auch, die Stiftungsziele zu verwirklichen.
Das Spendenkonto lautet:
Stiftungsvorstand und Stiftungsrat, beide sind ehrenamtlich tätig und erhalten keinerlei Vergütung, bedanken sich schon im Voraus für Ihre Spende und werden sie gerne satzungsgemäß verwenden. Sollten Sie Fragen haben, steht Ihnen der 1. Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, Günter Bechtold gerne zur Verfügung. Anfragen wegen Förderung philatelistischer Literatur sind ebenfalls an diese Adresse zu richten.