Herzliche Einladung nach Chemnitz zur JHV 2018 von INFLA-Berlin

Offizielle Einladung zur Jahreshauptversammlung 2018
Programm zur Jahreshauptversammlung 2018

Die Veranstaltung findet im Hotel Chemnitzer Hof, Theaterplatz 4, statt. Das Hotel repräsentiert den historischen Glanz, den Chemnitz als Industriestadt aus der vergangenen Geschichte noch heute hat. Das Hotel wurde 1930 mit dem Geld Chemnitzer Industrieller erbaut. Deshalb sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es heute im Privatbesitz eines hiesigen Unternehmers ist. 1913 war Chemnitz die reichste Stadt in Deutschland. Gemeinsam mit den Kunstsammlungen Chemnitz im König-Albert-Museum und weiteren drei dazugehörigen Museen und der Oper bildet es am Theaterplatz für mich noch heute eines der schönsten städtebaulichen Ensembles. Die Architektur des Hauses wird durch den Bauhausstil bestimmt. Auch heute noch verwöhnt das Hotel seine Gäste mit einer hervorragenden Küche.

Der Veranstaltungsort ist unweit vom Hauptbahnhof zentral gelegen, so können alle Gäste zusätzlich zur Philatelie weitere interessante Entdeckungen und Begegnungen entweder im Rahmen des geplanten Stadtrundganges oder in Eigeninitiative erleben. So lohnt sich ein Besuch des Sächsischen Industriemuseums, des Staatlichen Museums für Archäologie oder weiterer Museen, die zu den Kunstsammlungen gehören. Alles ist in kurzer Zeit vom Hotel aus zu erreichen. So ist mir bekannt, Teilnehmer an der JHV haben bereits Karten für einen Opernbesuch bestellt und reisen deshalb früher an. Chemnitz war eine Hochburg der Philatelie, die es leider heute aufgrund des grundsätzlichen Wandels in der Technik und den vielen anderen Freizeitmöglichkeiten, so nicht mehr gibt.

Deshalb soll hier an dieser Stelle auch an zwei Briefmarken-Werbe-Ausstellungen erinnert werden. Vom 27. März bis 3. April 1927 fand eine international hoch beachtete Ausstellung der 1925 gegründeten Interessengemeinschaft von fünf Chemnitzer Philatelistenvereinen im König-Albert-Museum statt. In der Allgemeinen Zeitung Chemnitz Nr. 68 von 1927 kann man nachlesen, welche Bedeutung die Philatelie hatte, da sie allen „Berufsständen nach den Sorgen und Lasten des Alltags" viel bietet. Es wurde auf willkommene Zerstreuung, Gelegenheit ernsthafter Forschung und als ein Anschauungsobjekt von größter Wichtigkeit hingewiesen. Zu sehen war u. A. die große Trübsbach-Altdeutschlandsammlung. Ein Name, der uns heute noch manchmal auf Belegen begegnet. Die gesamte Breite philatelistisch wertvoller Sammlungen wurde gezeigt. „Flugzeitungen", die 1919 nach Weimar zur Nationalversammlung befördert wurden, stellten auf dieser Ausstellung schon bibliophile Seltenheiten dar.

Die wohl bedeutsamste Ausstellung fand vom 19. bis 28. Oktober 1990 in Chemnitz unter dem Titel „Der Bund Deutscher Philatelisten stellt sich vor – 150 Jahre Briefmarken". Mit dieser hochkarätigen Ausstellung wurde auf den Weg zu einem künftig einheitlichen Verband der organisierten Philatelie beider Teile Deutschlands orientiert. Mit dem Beschluss des Zentralvorstandes vom 3. November 1990 löste sich der Philatelistenverband im Kulturbund zum 31. Dezember 1990 auf.

Doch auch unsere Veranstaltung wird ihre Höhepunkte haben. Am Freitagabend wird der Festvortrag von Herrn Arnold Vaatz aus Dresden, Prüfer für das Gebiet Sachsen, gehalten. Er wird auch auf die Postgeschichte eingehen, die sich in der 875-jährigen Geschichte der Stadt Chemnitz, die 2018 gefeiert wird, widerspiegelt. Am Samstagabend nach dem gemeinsamen Abendessen im Spiegelsaal des Chemnitzer Hofes findet eine satirische Veranstaltung Chemnitzer Künstlerinnen für uns statt. „Kopf hoch, Brust raus" lautet das etwa 60 Minuten dauernde Programm des Kabaretts Elfen-Pein.

Weiteres allgemeines Infomaterial erhalten Sie bei ihrer Anreise an der Rezeption des Hotels. Die Telefonnummer lautet: +49 (0) 371-684-0. Vergessen Sie nicht bei der Zimmerbestellung den Code „INFLA-Berlin" anzugeben, der Ihnen einen Rabatt im Hotel sichert. Bei Ankunft im Hotel erhalten Sie weitere Hinweise. Für Anreisende mit dem Auto ist die Einfahrt zur Tiefgarage an der Richard-Tauber-Straße. Für sonstige Anfragen wenden Sie sich bitte an das Hotel oder an mich: Bernd Meyer